FAQ
17 Fragen und Antworten zum Thema
1. Wer wird im Maßregelvollzug behandelt?
Im Maßregelvollzug werden psychisch kranke und suchtkranke Rechtsbrecher behandelt und so untergebracht, dass mögliche » weiterlesen
2. Welche Patienten werden in der Duisburger Klinik behandelt?
In der Klinik werden suchtkranke Patienten behandelt, die nach § 64 StGB untergebracht werden. Es sind außerdem ausschließlich männliche Patienten. Da der Anteil von Frauen im Maßregelvollzug mit insgesamt weniger als 5 % sehr gering ist, wird wie bisher eine besondere Station der LVR-Klinik Bedburg-Hau dafür zuständig sein. » weiterlesen
3. Welche Delikte haben Patienten begangen, die im Maßregelvollzug untergebracht sind?
Die Verteilung der Delikte unterscheidet sich erheblich zwischen den nach § 63 StGB und nach § 64 StGB untergebrachten » weiterlesen
4. Wer trägt die Verantwortung für den Maßregelvollzug?
Maßregelvollzug ist – wie auch der Justizvollzug – Länderaufgabe. Der Maßregelvollzug hat eine doppelte Zielsetzung: „Besserung » weiterlesen
5. Auf welche Weise werden freie Träger der Wohlfahrtspflege in diese öffentliche Aufgabe einbezogen?
Die bisher in NRW bestehenden 7 Kliniken des Maßregelvollzugs werden von den Landschaftsverbänden Rheinland und » weiterlesen
6. Wie stellen sich Kirche und Diakonie zum Thema forensische Psychiatrie?
Das Johanneswerk und Bethel sehen sich in ihrem Engagement für den Maßregelvollzug ermutigt durch Unterstützung aus Kirche » weiterlesen
7. Warum übernehmen die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel und das Ev. Johanneswerk e. V. diese schwierige Aufgabe?
Als Träger verschiedener Allgemein- und Fachkrankenhäuser haben sich Bethel und das Johanneswerk entschlossen, sich » weiterlesen
8. Wie werden Infrastruktur und Betrieb der Duisburger Klinik finanziert?
Nach dem Maßregelvollzugsgesetz von 1999 darf allein das Land Einrichtungen für den Maßregelvollzug errichten. Es kann diese Klinikstandorte selbst betreiben oder anderen Trägern zum Betrieb überlassen.
» weiterlesen9. Was geschieht im Maßregelvollzug? Wie sehen die Behandlungsziele und -methoden aus?
Die Patienten werden den Kliniken von den zuständigen Gerichten zugewiesen. Nach der Aufnahme in der Klinik wird zunächst eine » weiterlesen
10. Therapie unter Zwang – wie kann das gehen?
Ein wichtiger Grundsatz diakonischer Arbeit in vielen Hilfefeldern ist, dass die betroffenen Menschen die Hilfe aus freien Stücken » weiterlesen
11. Wie ist das Niederrhein Therapiezentrum Duisburg organisiert?
Die Klinik ist als eigener Rechtsträger, i.e. die Niederrhein Therapiezentrum gemeinnützige GmbH (NTZ) Duisburg, mit den » weiterlesen
12. Welches Personal ist in der Klinik tätig sein?
Sicherheit und Therapie gehören im Maßregelvollzug unauflösbar zusammen. Der Begriff „Maßregelvollzug“ steht eher für die » weiterlesen
13. Wie ist die Sicherheit innerhalb und außerhalb der Klinik für alle Beteiligten gewährleistet?
Eine Klinik des Maßregelvollzugs ist keine Haftanstalt, sondern ein Krankenhaus mit besonderen Sicherheitsvorkehrungen. » weiterlesen
14. Wie kann der diakonische Anspruch im Maßregelvollzug umgesetzt werden?
Zunächst ist festzustellen, dass die Träger sich schon mit Übernahme dieser Aufgabe an christlich-diakonischen Werten orientieren » weiterlesen
15. Wann werden die Patienten aus der Klinik entlassen? Wann endet die Behandlung?
Das zuständige Gericht beschließt über die Zuweisung in eine Klinik des Maßregelvollzuges, es entscheidet damit jedoch nicht von » weiterlesen
16. Wie wird die Nachsorge der aus der Klinik entlassenen Menschen gewährleistet?
Generell ist die Nachbetreuung von Forensik-Patienten nach der Entlassung aus der Klinik eine Schwachstelle des Maßregelvollzugs » weiterlesen
17. Wie stehen die Menschen im Umfeld zur Klinik?
Träger forensischer Kliniken müssen damit umgehen, dass Teile der Bevölkerung – insbesondere im unmittelbaren Umfeld der » weiterlesen