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Die Bauarbeiten gehen zügig voran.

Das Klinikgelände nimmt Gestalt an

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Absolut sicher – die Fußbodenleisten können nicht entfernt werden und unter dem Fuß- boden ist kein Platz für Verstecke. Beim Bau einer forensischen Klinik werden ausschließlich Sicherheitsschrauben verwendet.

„Wir liegen gut im Zeitplan“, sagt Bernd Schwientek, Architekt beim Bau- und Lie- genschaftsbetrieb Duisburg, über den Baufortschritt des Niederrhein Therapie- zentrums Duisburg. Die Arbeiten an der Dahlingstraße in Hohenbudberg schritten zügig voran, Verzögerungen gebe es nicht, so der Projektverantwortliche.

Vor knapp einem Jahr rückten die Bagger auf dem 42 000 Quadratmeter großen Grundstück an. Schon sieben Monate später, im Juni 2008, konnte das Richtfest auf dem Gelände des ehemaligen Verschiebebahnhofs gefeiert werden. „Obwohl immer noch täglich über 1 000 Handwerker auf der Baustelle beschäftigt sind, steht einer Inbetriebnahme im Sommer 2009 nichts im Weg“, so Bernd Schwientek.

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P Projektleiter Bernd Schwientek vom Bau- und Liegen-
s schaftsbetrieb in Duisburg steht Besucherinnen und Be-
s suchern auf der Baustelle Rede und Antwort.
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Er gibt den Anwohnern ein  D Das Richtfest im Sommer nahmen etliche Anwohnerin-
sicheres Gefühl: Der Zaun     nen und Anwohner zum Anlass, sich über die forensi-
aus Polycarbonat umgrenzt    sche Klinik zu informieren.
das Klinikgelände in Hohen-
budberg.

Großes Interesse in der Öffentlichkeit fand die neue forensische Klinik am Tag der offenen Tür anlässlich des Richtfestes. Besorgte Bürgerinnen und Bürger ließen sich auf der Baustelle vom Bauherrn, das ist das Land Nordrhein-Westfalen, der zustän- digen Baubehörde, das ist der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Niederlassung Duisburg, sowie den zukünftigen Betriebsträgern, das sind das Ev. Johanneswerk und die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, über die baulichen und inhaltlichen Konzepte informieren.

Seitdem ist auf der Baustelle wieder viel passiert. Mittlerweile ist die Zaunanlage der forensischen Klinik fertiggestellt und die meisten der sieben Gebäude haben ihren Anstrich erhalten. Die Fassaden sind weiß und mit farbigen Akzentflächen aus warmen Tönen abgesetzt. Die Fensterrahmen und Türen werden ebenfalls farbig gestrichen. „Um durch die Farben eine ruhige Stimmung zu schaffen, haben wir extra einen Farbberater zu Rate gezogen“, verrät Bernd Schwientek.

Die Innenausbauten gehen ebenfalls zügig voran, obwohl alle Gegenstände, mit denen die Patienten umgehen, und alle Bereiche, in denen sie sich aufhalten wer- den, doppelt und dreifach auf ihre Sicherheit überprüft werden. „Beim Innenausbau stellen sich andere Fragen als beim üblichen Hausbau. So werden beispielsweise ausschließlich Sicherheitsschrauben verwendet, um Gegenstände zu befestigen. Die lassen sich mit normalem Werkzeug nicht demontieren“, sagt Bernd Schwientek.

Das Niederrhein Therapiezentrum Duisburg wird von der Köster AG mit Sitz in Osna- brück gebaut. Die Kosten von rund 27 Millionen Euro übernimmt das Land Nordrhein- Westfalen. Die Klinik bietet 100 Plätze für männliche suchtkranke Straftäter.