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Politische Stimmen bei der Schlüsselübergabe
Landesminister und Oberbürgermeister sind zuversichtlich:
Maßregelvollzugsklinik hat Vertrauen verdient
NRW-Gesundheits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann: „Psychisch kranke oder suchtkranke Straftäter leben mit und neben uns, in unseren Städten und Gemeinden, in unserer näheren oder weiteren Nachbarschaft. Deshalb tragen wir alle gleichermaßen Verantwortung für ihre sichere Unterbringung und wirksame Behandlung.“ (…)
„Ich bin überzeugt: Die neue Maßregelvollzugsklinik in Duisburg hat ihr Vertrauen verdient. Aber ich bin mir auch bewusst: Sie wird sich dieses Vertrauen täglich neu verdienen müssen. Der vertrauensvolle und offene Dialog mit der Nachbarschaft und der gesamten Bürgerschaft spielt dabei eine zentrale Rolle.
Deshalb möchte ich dem Planungsbeirat in besonderer Weise danken, der die Planungsphase konstruktiv und engagiert begleitet hat. In dem Beirat waren verschiedene gesellschaftliche Gruppen und Institutionen vertreten, auch die benachbarte Eisenbahnsiedlung. Ich hoffe, dass auch zukünftig der Beirat ein Bindeglied zwischen der Klinik und der Bürgerschaft ist und das Zusammenleben hier einmal so selbstverständlich wird wie beispielsweise in Bedburg-Hau.
Hoffnungsvoll bin ich hier in Duisburg auch deshalb, weil Rat und Verwaltung sich von Anfang an gegenüber dem Vorhaben des Landes konstruktiv verhalten haben.“
Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland (Bild links): „Wir müssen bei allen Vorbehalten feststellen, es sind unsere Mitmenschen, die hier behandelt werden. Es ist unsere Pflicht, sie zu therapieren und möglichst wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Die Fragezeichen angesichts der Klinik werden sicherlich weniger, wenn die Arbeit hier Normalität geworden ist. Die Transparenz der Umzäunung ist gut, sie kann sinnbildlich stehen für die Arbeit und das Miteinander mit der Bevölkerung.“
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