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Neue Projektleitung der Forensik-Klinik in DuisburgP Piccenini Andrea 2007 07

Ansprechpartnerin im Zusammenhang mit dem Klinikbau in Duisburg-Hohenbudberg ist seit dem 1. Dezember 2006 Andrea Piccenini. Als Projektleiterin koordiniert sie für die künftigen Träger, Ev. Johanneswerk und v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel, die Aufgaben der verschiedenen Spezialisten vor, während und nach dem Bau der forensischen Einrichtung.

Die examinierte Krankenschwester und Diplompädagogin arbeitet seit 20 Jahren in den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel in Bielefeld. In dieser Zeit war Andrea Piccenini in den unterschiedlichsten Bereichen beschäftigt. Zum Beispiel war sie viele Jahre Abteilungsleiterin in der Öffentlichkeitsarbeit und zuletzt Geschäftsführerin eines Medizinischen Versorgungszentrums in einem Bielefelder Krankenhaus, das zu den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel gehört. Um dichter an ihrem neuen Arbeitsplatz zu sein, zieht die 47-Jährige jetzt von Bielefeld nach Duisburg.

Die Mutter einer erwachsenen Tochter setzt sich für ein Höchstmaß an Sicherheit für die Bevölkerung und die bestmögliche Therapie für die Patienten im Maßregelvollzug ein. „Aus Straftätern mit einer Suchterkrankung sollen verantwortungsvolle Mitglieder unserer Gesellschaft werden. Das ist ohne Therapie nicht möglich“, sagt Andrea Piccenini. Als langjährige Mitarbeiterin in einer diakonischen Einrichtung findet sie es richtig, dass sich zwei christlich motivierte Träger für die Rehabilitation von suchtkranken Straftätern engagieren. „Jeder Mensch hat eine unveräußerliche Würde als Geschöpf Gottes, unabhängig davon, ob er krank oder gesund, leistungsfähig oder weniger leistungsfähig ist. Unabhängig aber auch, ob er straffällig geworden ist oder nicht. In Bethel und im Johanneswerk werden aber auch die Opfer von Straftaten nicht vergessen“, so Andrea Piccenini. Neben zahlreichen Diensten und Einrichtungen der Suchthilfe unterhalten die beiden diakonischen Träger ambulante sowie stationäre Einrichtungen mit speziellen Angeboten für traumatisierte Menschen, die zumeist Opfer von Gewaltverbrechen sind.