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Richtfest Ende Juni 2008
Für die Maßregelvollzugsklinik in Duisburg-Hohenbudberg wurde Ende Juni das Richtfest gefeiert. Die Öffentlichkeit konnte bei Rundgängen durch den Rohbau einen ersten Eindruck vom künftigen „Therapiezentrum Niederrhein“ gewinnen.
Beim Richtfest gab es viel zu sehen: Sieben Gebäude umfasst das neue Therapiezentrum.
Bauherr ist das Land Nordrhein-Westfalen, das in das Projekt rund 27 Millionen Euro investiert. Gebaut wird die Klinik von der Köster AG mit Sitz in Osnabrück. Angesichts des zügigen Baufortschritts wird die Forensik-Klinik vor- aussichtlich im Sommer 2009 die Arbeit aufnehmen. Be- trieben wird die Klinik mit 100 Plätzen vom Ev. Johannes- werk und den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Sie ist für suchtkranke männliche Straftäter zuständig. In der Klinik werden rechnerisch 130 Vollzeitkräfte tätig sein; das entspricht unter Berücksichtigung von Teilzeitstellen 180 Beschäftigten. Die Sach- und Personalkosten für den Betrieb trägt das Land NRW.
Feierten den Baufortschritt: (v. l.) Uwe Dönisch-Seidel, NRW-Landesbeauftragter für den Maßregelvollzug, Klinik-Geschäftsführerin Andrea Piccenini, Bethel-Vorstand Dr. Günther Wienberg sowie Architektin Ulrike Kleineberg und Diplom-Psychologe Dr. Thomas Redecker vom Ev. Johanneswerk. (Fotos: Schulz)
In der rund sechseinhalb Jahre währenden Planungsphase haben sich die beiden Betreiber aus Bielefeld in besonderem Maße dafür eingesetzt, dass sich im The- rapiezentrum Niederrhein höchste Sicherheitsstandards mit einem qualitativ anspruchsvollen Therapiekonzept verbinden.
- Petra Wilkening -
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